Dringend – Nothilfe und medizinische Versorgung für die Ärmsten

Sie müssen die Bilder gesehen haben: Menschen, die verzweifelt nach Sauerstoffflaschen suchen, weil jemand aus der Familie sonst im Auto stirbt. Unaufhörliche Rauchschwaden auf Friedhöfen oder Plätzen, die zu Krematorien umfunktioniert wurden. Indien kämpft gegen eine unbarmherzige Variante des Coronavirus. Die Bilder in den Medien sind schwer zu ertragen. Zu schwer … da könnte man verzweifeln. Doch unsere Mitarbeitenden vor Ort packen mit an.

Tina Mendis, Programmverantwortliche in Indien ist selbst an COVID-19 erkrankt. Sie schreibt in einer kurzen Nachricht: “Viele unserer Pflegenden und Ärzte sind vom Virus betroffen. Die Situation ist dramatisch!” Wir helfen der Regierung bei der Behandlung von COVID-Patienten. Die Spitäler platzen aus allen Nähten. Eine finanzielle Entschädigung gibt es nicht. Unser Personal macht Überstunden und leistet eine unglaubliche Mehrarbeit. Sie hören täglich die Schreie um Hilfe. 345.799 neue Corona-Fälle wurden alleine an vergangenen Freitag registriert! Die Dunkelziffer ist noch viel höher und steigt weiter.

Leprabetroffene sieht man in den Medien nicht. In Krisenzeiten werden die Schwächsten übersehen- Dabei brauchen sie gerade jetzt unsere Hilfe. Wir müssen das Gesundheitssystem stärken, um Leben zu retten. In den Nachbarländern Bangladesch und Nepal fängt das mutierte Virus gerade an zu wüten. Bald herrschen dort ähnliche Zustände wie in Indien. Auch hier hilft die internationale Gemeinschaft der Lepra Mission.

Mit Ihrer Spende helfen Sie den Ärmsten in unseren Projektländern und sorgen für dringende medizinische Versorgung und Lebensmittel.