Über die Hälfte der Ernte in der Region Guéra in der Republik Tschad ist verloren.

Die Lepra-Mission e.V. aus Esslingen sammelt Spenden.

Am Jahresanfang ging der Hilferuf von Geeske Zijp, Mitarbeiterin der Internationalen Lepra Mission aus N’Djamena in Deutschland ein. Die „Berbere“, eine besondere Art der Hirse wird dort nach der Regenzeit angebaut. Doch dieses Jahr regnete es zu wenig und die Temperaturen blieben zu warm. Die Hirsesamen gingen wenn überhaupt nur sehr zögerlich auf. Die Ernte blieb mehr als die Hälfte unter den Erwartungen zurück und die Getreidepreise stagnierten nach der Missernte auf ihrem hohen Niveau.

Das bedeutet für den Großteil der Bevölkerung eine Katastrophe, so Geeske Zijp, denn Getreide ist für die Familien unerschwinglich geworden. Ganze Dörfer sind mittlerweile verwaist, weil die Menschen aus lauter Verzweiflung in die Städte gezogen sind. Aber auch dort gibt es wegen der Finanzkrise keine Arbeit. Selbst das Regierungspersonal ist von Gehaltskürzungen betroffen. Die Lepra-Mission e.V. engagiert sich seit Jahrzehnten im Gesundheitszentrum in Mongo, in der Region Guéra. Neben der medizinischen Versorgung setzt sich die Lepra-Mission mit ihrer Arbeit für die Aufklärung der Bevölkerung über Lepra, die Integration und Rehabilitation der Betroffenen ein. Sie fördert und unterstützt Selbsthilfegruppen und Bauprojekte, finanziert den „Hausbau“ und Getreidebanken. Mit Kleinkrediten als Starthilfe bekommen Familien die Möglichkeit selbst Ackerbau oder Viehzucht zu betreiben und so für ihren Lebensunterhalt eigenverantwortlich aufzukommen. „Die Arbeit ist vielfältig und anspruchsvoll. Man braucht einen langen Atem, viel Fingerspitzengefühl und Unmengen an Idealismus und Liebe zu den Menschen.“, sagt Dr. Johannes Schäfer, Mediziner am Tropeninstitut in Tübingen und Vorstand der Lepra-Mission e.V. in Deutschland. Die Straßen sind Pisten, mit Schlaglöchern gespickt, so dass die Autos einem hohen Verschleiß unterworfen sind und die Fahrten in die Region eine Tortur darstellt. Das Internet und die Stromversorgung brechen immer wieder zusammen und dennoch müssen wir diesen Menschen im Tschad helfen. Helfen auch Sie! Wir sind dankbar über jede Spende und leiten sie weiter an Geeske Zijp und ihr Team.

Unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Esslingen lautet: Lepra-Mission e.V. IBAN:DE95 6115 0020 0000 1557 59

Ab einer Spende von 100,-€ senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu.

Der Verwaltungsapparat des gemeinnützigen Vereins der Lepra-Mission in Deutschland ist klein und sparsam aufgestellt, so dass die  Spendengelder auch wirklich den von Lepra betroffenen und behinderten Menschen in diesen Krisengebieten zu Gute kommen. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und handelt aus Überzeugung. Alle Menschen haben ein Recht auf Leben und niemand auf dieser Welt sollte Hungern müssen. Bitte helfen Sie mit den Hunger zu stillen.

Angelika Piefer