„Lepra heute“ ist das vierteljährlich erscheinende Mitteilungsblatt des «Lepra-Mission e.V. Deutschland» für alle SpenderInnen und Mitglieder:
In dieser Ausgabe finden Sie:
- Aloka : Leben und Neubeginn im Angesicht von Lepra
Aloka hat in Bangladesch über Jahrzehnte hinweg täglich auf den Teeplantagen gearbeitet
und ihren Lebensunterhalt verdient. Als Lepra begann, ihr die Kraft aus der Hand zu rauben,
glaubte sie, nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Würde und ihre Zukunft zu verlieren. - Lepra Mission führend bei Prothesen für Minen-Opfer
Myanmar war 2023 das Land mit der höchsten Zahl von Opfern durch Anti-Personen-Minen
und steht vor einer massiven humanitären Notlage. Aufgrund ihrer Expertise im Bereich
Prothesen hat die Lepra Mission Myanmar beschlossen, ihre Arbeit in dieser Notlage auszuweiten
und sich neben dem Kampf gegen Lepra auch um Minenopfer zu kümmern. - Vom Ausgestoßenen zum UNO-Sprecher
Vergeblich opferte der Hexendoktor Ziegen und Hühner. Amar litt weiterhin unter unerklärlichen
Schmerzen. Dann fiel die Diagnose: Lepra! Die Lehrer wollten ihn nicht mehr in der Schule
haben … heute spricht Amar Timalsina vor UNO-Gremien. - 224 Seiten, die zeigen, dass sich die Welt verändern lässt
Sieben Jahre lang lebten Markus und Katharina Freudiger Tür an Tür mit Slum-Bewohnern in
Kolkata (früher Kalkutta). In der indischen Mega-Metropole brachten sie Hoffnung, unter anderem
durch ein bis heute bestehendes Unternehmen für Slum-Bewohnerinnen. Zurück in der
Schweiz wurde Markus Geschäftsleiter der Lepra Mission Schweiz. Nun erscheint die bewegende
Geschichte der beiden als Buch. - Augen mitbetroffen: eine stille Gefahr bei Lepra
Lange Zeit galt Lepra vor allem als Erkrankung der Haut, sowie der Nerven in Händen und
Füßen. Sie wurde vor allem mit Bildern sichtbarer Verstümmelungen in Verbindung gebracht.
Doch einer ihrer gefährlichsten und oft unterschätzten Folgen betrifft die Augen.
Dr. Helen Roberts, Augenärztin in Barabanki/Indien berichtet, dass mangelnde Kenntnisse im
Bereich der Augenvorsorge für viele Patienten schwere, teils irreversible Komplikationen bedeuten.
Wie lassen sich diese blinden Flecken erklären – und was kann man dagegen tun?