Nachdem die Vorbereitungen im vergangenen Jahr begonnen haben, das neue Auto bestellt und geliefert war, kam Corona. Unserem Team wurde im März empfohlen Mongo und das Guéra vorerst nicht zu verlassen. Das war hart, war doch alles bereits organisiert und vieles schon in Kartons verpackt.

Ende Juni war es dann soweit. Im Büro des Bürgermeisters mit der “top of the Guéra” wurde Geeske Zijp für ihre, bis dahin geleistete Arbeit gedankt. 8 Reden wurden auf sie und die Arbeit der Lepra-Mission gehalten, einige der Anwesenden waren zu Tränen gerührt und Geeske Zijp saß wie versteinert zwischen dem Gouverneur und dem Präfekten. Sie schreib mir: “When they gave me the word, I told them I couldn’t believe they have been talking about me …It was like I was sitting there watching a ceremony for someone else. … I still can’t believe it. They gave me an attestation in a frame.”

In den ersten Tagen im Salamat war Büroarbeit angesagt. Es hatte so heftig geregnet, dass Autofahrten und Reisen nicht möglich waren. Inzwischen wurde die Arbeit unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen aufgenommen. Die Internet- und Telefonverbindung ist im Salamat extrem schlecht, so dass sie weder Bilder noch Projektunterlagen versenden konnte. Nun ist sie für ein paar Tage zurück im Guéra, um den Halbjahresbericht fertig zu stellen und alles was liegen blieb an die entsprechenden Stellen zu versenden.